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Die Gezeichneten

Mit einer spätromantischen Künstleroper gespickt mit viel Erotik, Dekadenz und Exzessen jeglicher Art wird das Opernhaus Zürich die neue Spielzeit eröffnen. In der NS-Zeit als entartete Kunst diffamiert und aus dem kulturellen Leben verbannt, haben die Werke von Franz Schreker den Weg auf die Opernbühnen dieser Welt zurückgefunden, so auch Die Gezeichneten; ein Stück, welches im Genua der Renaissance angesiedelt ist, dessen Handlung jedoch problemlos in jedwelche Zeitepoche transportiert werden kann: Ein Mensch auf der Suche nach Erlösung und nach verlorenen Gefühlen in einem zunehmend frostigeren Lebensraum, ein Schöpfer eines künstlichen Paradieses, einer Insel der Dekadenz, auf welcher das Ersehnte schlussendlich nicht zu finden ist. Üppig-schwelgerisch komponiert werden die Abgründe der menschlichen Seele schonungslos offengelegt - Ein grossartiger Auftakt in eine vielversprechende neue Saison am Opernhaus Zürich.

From Noon to Starry Night

Energiegeladen eröffnet das Berner Symphonieorchester die neue Saison: Mit im Programm das Klavierkonzert 'From Noon to Starry Night' des amerikanischen, mehrfach preisgekrönten Komponisten Claude Baker, dem es gelungen ist Walt Whitman's kraftvolle Bilder- mit einer bewegenden Klangwelt zu verflechten. Überschwängliche Naturbetrachtungen, Heldentum und wehmütige Erinnerungen an vergangene Zeiten bilden den Aufhänger dieses Gesamtkunstwerkes - zu hören am 23.9. in einer Europäischen Erstaufführung in Bern.

Liederzyklus

Ein häufig verarbeitetes Sujet in der Musik ist der Tod, geht es indessen um den schrecklichen Verlust eines Kindes, welcher allenfalls akzeptiert, von Betroffenen jedoch nie wirklich verwunden werden kann und ein Leben komplett verändert, wird an einem Tabuthema gerüttelt. Mit den Kindertotenliedern wagte sich Gustav Mahler an dieses sensible Thema, ein Liederzyklus so zurückhaltend, zärtlich und berührend - verwoben in einer feinen und dichten Kammermusik: Ein Trost in einer untröstlichen Situation. Ab dem 8.9. zu hören und zu erfahren in einer szenischen Umsetzung am Luzerner Theater in der Box.

Funktion

Exklusivvertretung Schweiz für Bühnen- und Orchesterwerke der Musikverlage
Boosey & Hawkes/Bote & Bock GmbH
Anton J. Benjamin Musikverlage,
Schott Music GmbH & Co. KG
Universal Edition AG
und diverser Subverlage
Weitere Informationen

Aufführungen

Freitag,

Aureliano Cattaneo

Sabbia per undici strumenti
Mit dem Collegium Novum Zürich
Dirigent/chef d'orchestre:
SolistIn:
Zürich (Radiostudio)

Freitag,

Luciano Berio

Naturale für Viola, Schlagzeug und aufgenommene Stimme
Mit Studierenden der Haute Ecole de Musique de Lausanne
Dirigent/chef d'orchestre:
SolistIn: Florane Grüffel
Lausanne (Salle Utopia)

Freitag,

Igor Strawinsky

L'Oiseau de Feu - Suite pour orchestre (1919)
Mit dem Musikkollegium Winterthur
Dirigent/chef d'orchestre: Marc Leroy-Calatayud
SolistIn:
Montreux (Auditorium Strawinsky)

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